Eine Kundalini Erfahrung von Isabel – Der Ritt des inneren Drachen – Der Kundalini Auslöser

„Meine Erfahrungen mit der Kundalini“

Isabel aus Bremen

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Der Kundalini Auslöser

Die Jahre zwischen 2007/08 – 2009/10 fühlten sich für mich so an, als würde ich durch ein Meer der unterschiedlichsten Zustände schwimmen.

Ich hatte Panikattacken, Angstzustände fühlte mich völlig verwirrt, erlebte intensive Gefühle von Schwäche und Schmerzen aber auch starke Glücksgefühle. Übersinnlichen Wahrnehmungen, sowie langandauerndes innerliches Rasen von Gefühlen und damit verbundene Todesängste wechselten sich mit Klarheit und innerem Frieden ab.

Immer wieder überlegte ich, mich freiwillig psychisch behandeln zu lassen. Letztlich davor bewahrt hat mich das Da-Sein von meinem Ehepartner und meinem freundschaftlichem Umfeld

Intuitiv wusste ich schon früh, dass es sich bei o.g. Zuständen um den Höhepunkt eines transpersonalen Prozesses handelte.

Überwältigend war für mich jedoch die Heftigkeit, die sich so bedrohlich und verwirrend anfühlte.

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Während einer spirituellen Sitzung mit Tönen erfüllte mich eine bisher nicht gekannte Kraft.

Einige Tage später, ich war auf der Arbeit, wurde mir plötzlich sehr schwindlig. Nervosität, Schweißausbrüche und das Gefühl ohnmächtig zu werden übermannten mich.

Auf dem Heimweg erlebte ich Panik und Platzangst in der S-Bahn, beides kannte ich vorher nicht.

Der Arzt, den ich zur Kontrolle aufsuchte, fand keine körperlichen Ursachen und auch im Krankenhaus bestätigte man mir physische Unversehrtheit.

Wieder zu Hause fühlte sich mein Körper normal an, aber ich war völlig verwirrt und verstand nicht, was passiert ist.

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Zu dem Zeitpunkt war mir noch nicht klar, dass dies nur der Beginn einer zwei – drei Jahre dauernden, inneren Reise war. Meine erste „Dunkle Nacht der Seele“.

Es ist die schlimmste Zeit meines Lebens. Ich kann im Außen nichts mehr tun, meine Wohnung nicht mehr verlassen. Starke Geräuschempfindlichkeit macht mir zu schaffen, alles ist mir zu viel, zu laut, zu schnell. Oft kann ich nur im Bett liegen und nicht mal Nahrung zu mir nehmen. Teilweise kann ich nicht alleine zur Toilette, weil ich so schwach bin. Begleitet werde ich immer wieder von dem Gefühl sterben zu müssen, aufgrund der vielfältigen körperlichen Symptome wie Nervosität, Körperzucken und Zittern. Mein Ehemann ist während dieser Zeit für mich da. Durch meine innere Sicherheit, dass die Geschehnisse für mich richtig und wichtig sind, kann er sich nach und nach auch darauf einlassen und gibt mir die Möglichkeit und den Raum, mich völlig auf diesen Prozess einzulassen. Mit ihm über mein Erleben sprechen zu können ist für mich damals unendlich wichtig gewesen.

 

Die Zustände, die ich im Anschluss erlebe könnten vielfältiger nicht sein. Von dem Gefühl jetzt zu sterben, völlig ohne Erdung zu sein über gigantische Glücksgefühle. Energie strömt durch meinen Körper und durch meine drittes Auge und fließt zu den Füßen wieder heraus. Mein Verstand schickt mir jedoch die Angst, dabei verrückt zu werden.

Physische Symptome treten von jetzt auf gleich auf und verschwinden wieder. Unerträgliche Kopfschmerzen über einige Tage sind plötzlich wie weggepustet.

 

In der Nacht bin ich oft wach. Mal vibriert und zuckt mein ganzer Körper, wie als wenn jede einzelne Zelle von einem Wind bewegt würde, mal umspülen mich Wellen der Angst.

 

Schaffe ich es, die Angst anzunehmen. Es strengt an.

 

Mit der Zeit gewöhne ich mich an diese Phänomene, auch durch Besuche bei Heilern, die mir bestätigen, dass ich mich in einem Transformationsprozess befinde. Ich kann die Gegebenheiten besser annehmen und fühle mich langsam wieder kräftiger und stabiler, da ich erkannt habe, dass die Zustände kommen und gehen und ich jedes Mal das Gefühl habe, dass ich damit freier werde.

 

Ich lasse es geschehen, fühle wie Integration stattfindet in meinem Inneren und ich mir selbst immer näher komme.

 

Text: Markus Schmidt

 

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Bilder: Pixabay, Markus Schmidt

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