Die Veden – Ur-Lehren der Menschheit

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Veda – Veden – Vedanta, Urlehren der Menschheit
Der Veda, die Veden, sanskrit = Wissen, heilige Lehre.
Diese Heilige Schrift gliedert sich in vier Veden.
Rigveda = Veda der Verse.
Samaveda = Veda der Lieder.
Yajurveda = Veda der Opfersprüche.
Atharaveda = Veda des mystischen Feuerpriesters.
Man unterteilt jeden Veda in den Karma-Kanda = Werkteil
und den Jnana-Kanda = Erkenntnisteil.

Es gibt noch mehr Unterteilungen und Detaillierungen, die
nicht so bekannt sind und die wir nicht unbedingt wissen müssen.
Sie führen uns eher in die Verwirrung als in mehr Erkenntnis
und für unsere Erlösung benötigen wir sie nicht unbedingt.
Dieses Wissen dient nur zum besseren Verständnis von anderen
Lehren und Kulturen in der genauen Interpretation und in der genauen
Unterscheidung.
Der Vedanta, sanskrit = das Ziel, Ende des heiligen Wissens.
Er befasst sich mit Brahman = Gott und Atman = Seele und dem
Verhältnis der beiden zueinander. Der Vedanta ist die Gesamtheit
der Upanishaden, sanskrit = nahe bei, niedersetzen.
Es haben sich drei Hauptzweige im Vedanta herausgebildet:
Der Dvaita-Vedanta = dualistischer Vedanta,
der Vishishtadvaita-Vedanta = qualifizierter
Nichtdualismus,
der Advaita-Vedanta = Nicht-Dualismus, Monismus.
Die Veden wurden den Menschen am Anfang der Schöpfung
offenbart, wo die ganze Atmosphäre noch rein und jungfräulich
war. In dieser reinen Atmosphäre und zu diesen reinen Geistwesen
= Heiligen = Rishis, die sich in tiefer Kontemplation befanden,
kamen die Veden. Sie sind auf keinen menschlichen Urheber
zurückzuführen und wurden zum Basisgerüst der Weltgesetze.
Da die Veden zu Anbeginn menschlichen Lebens vorhanden
waren, ist aus und durch sie etwas sittlich und unsittlich
geworden. Sie bilden die Grundlage jeder Rechtsprechung.
Alles Wissen ist in den Veden und sie sind ohne Anfang und Ende.
In jedem Zeitalter wird zeitgemäßes vedisches Wissen von
Meistern und Weisen gelehrt.
Die Veden waren ursprünglich Laut-Offenbarungen, die
von den Rishis gehört wurden (Moses). Sie wurden über viele
tausende von Jahren mündlich – an Schüler im Alpha-Zustand
– weitergegeben. Die Veden sind aus der heiligsten Schwingung,
dem OM, entstanden. Jedes Mantra kann in seinen
Schwingungs- und Lautgesetzen auf vedischen Ursprung
zurückgeführt werden.
Die Veden lehren den Weg und die verschiedenen Möglichkeiten,
das Ziel zu erreichen. Das Ziel ist der Sinn des Lebens,
das heißt nicht mehr wiedergeboren zu werden. Sie machen bewusst,
in welchem Entwicklungsgrad man sich befindet. Sie
lehren Naturgesetze wie: Karma = Handlung, die Gunas = Eigenschaften,
die Maya = Illusion, Verschleierung, der Dhyana-
Yoga = Meditation, Kontemplation, die Verehrung des einen
Gottes und die vier Yoga-Pfade = Vereinigung mit Gott.
Sie lehren sittliches, zwischenmenschliches und moralisches Verhalten
und dessen Gesetze = Sanatana-Dharma. Ein wichtiger
Zweig davon ist, die Unterscheidungsfähigkeit zu erlernen, gut
von böse und das Vergängliche = Relative vom Unvergänglichen
= realen Sein zu unterscheiden und zu verstehen.
Nach indischer Auffassung ist eine Göttliche Inspiration, die
ein Mensch erhalten kann, nur möglich, weil sie in den Veden
schon existiert. Die Schwerkraft hat ein Engländer entdeckt
und in die Welt getragen. Die Veden und wie wir Gott erfahren
können haben die indischen Rishis verwirklicht und in die Welt
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getragen. So gesehen brauchen wir uns nicht mehr darum streiten,
wer eine Sekte ist und wer nicht. Wir sind alles Sekten, die
aus diesen Wahrheitslehren = Veden hervorgegangen sind. Sekte,
lat. = religiöse Sondergruppe = Glaubens-Sondergruppe.

Die Veden wurden von den Brahmanen = Priestern gelehrt
und deren Schüler wurden von den Mohammedanern als Hinduisten
bezeichnet. Da diese Lehren immer schwächer in ihren
Lehr-Qualitäten wurden und sich Fehler und Unwahrheiten eingeschlichen
haben, hat Buddha 560 Jahre vor Christus die Vedanta
wieder zum Leuchten gebracht.

So ist der Buddhismus aus

dem Hinduismus entstanden und hat sich hauptsächlich in der
östlichen Welt bis China und Japan ausgebreitet. Es gibt viele
Splittergruppen im Buddhismus, denn er fügt auch die jeweilige
Landestradition mit ein. Der Buddhismus ist mit dem Hinduismus
identisch bis auf einen Punkt. Buddha ließ Gott als Schöpfer
weg, doch nicht aus Ungläubigkeit, sondern aus folgenden
Gründen. Buddha war ein Hindu-Brahmane und verehrte Gott
nach wie vor.

Er wollte jedoch das von Ihm verfolgte Ziel – die
Reinheit = Einheit, welche die Veden beinhalten – wieder erreichen.
Da es immer wieder Streit zwischen den Brahmanen-Priestern
gab, welche Gottheit – Shiva, Vishnu, Brahma und viele andere
Gottheiten höher oder besser sind, ließ er die Lehren über
alle Götter weg. Deshalb lehrte Buddha, es gibt nur das All-Sein.

Der Hinduismus kam über Arabien und Ägypten durch Wandermönche
in den vorderen Orient, wo sich mit der Zeit die drei
jüngsten Glaubenslehren bildeten. Im Judentum nahmen das
Christentum und der Islam (Mohammed 610 und 632 in Mekka
und Medina) ihren Anfang.

Die buddhistische Lehre geriet in Indien
nach dem Tode Buddhas wieder in Vergessenheit, da kam
Shankara, sanskrit = heilbringend. Er lebte 788 – 820 nach Jesus
und war einer der größten Heiligen Indiens. Er grub ebenfalls
wie Buddha die Lehre der Advaita = Nichtdualität = Nicht-Zweiheit
wieder aus und begann sie von neuem zu verbreiten.

Es geht jetzt also darum, festzustellen, wo in welcher Sekte
und von welchen Meistern die alten reinen Lehren noch am
vollkommensten vorhanden sind und gelehrt werden. Es geht
nicht darum, deshalb seine Glaubenszugehörigkeit zu wechseln,
sondern darum, sich trotz alledem zu informieren, was andere
Konfessionen lehren und leben. Wir essen heute mit einer
Selbstverständlichkeit Gerichte in Spezialitätenlokalen aus allen
Ländern der Erde. So müsste es selbstverständlich sein,
dass wir uns in allen heiligen Lehren bestens – nicht nur oberflächlich
– auskennen.

Die christliche Glaubenslehre ist nicht die einzige Lehre,
welche die Zehn Gebote lehrt. Manusha, sanskrit = Mensch, ist
der Stammvater der Menschheit und im Manu-Dharma, sanskrit
= menschliche Ordnung, finden wir die ersten Zehn Gebote,
die der Menschheit vermittelt wurden, wie folgt:

* Mut und Ausdauer
* Geduld
* Kontrolle des Gemüts
* Begierdelosigkeit
* Reinheit
* Kontrolle der Sinne
* Erziehung des Gemüts zur Beständigkeit
* Spirituelles Wissen
* Achtung vor der Wahrheit
* Ausgeglichenheit im Denken, Fühlen und Handeln.

„Da das Studium der Veden zur Überwindung
des Todes führt, ist es die höchste Form geistiger
Anstrengung!“

Sri Sathya Sai Baba

Gast – Blog: Autor/in Christa Keller aus Baden-Baden

Bilder: Pixabay

 

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Weiteres hier .. https://www.facebook.com/oderdieVeden/

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