Makrokosmos und Mikrokosmos

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Das große ordnende Prinzip = die Verkörperung der Liebe
Gottes ist so intelligent, daß der Makrokosmos = die Schöpfung
reibungslos abläuft.

Die Individualität ist abhängig von der Universalität. Ist der
Mikrokosmos nicht in der Liebe, wird der Makrokosmos disharmonisch.
Es ist natürlich schwer, unter dem Einfluss der Dualität und
des Wechsels die Höchste Wahrheit zu erkennen. Die Fähigkeit,
die große Ordnung, welche den Makrokosmos und den Mikrokosmos
durchzieht, zu erfassen, ist ein Aspekt des rationalen Verstandes.

Jede Wahrnehmung von Strukturen, von Gesetzen ist eine
Wahrnehmung der Ordnung. Dynamische Strukturen sind Energiebündel.
Sie bilden stabile nukleare, atomare und molekulare
Strukturen, welche die Materie aufbauen. Es hat den Anschein,
als bestünde die Materie aus einer festen, materiellen Substanz,
aus Teilchen. Die Quantentheorie hat uns jedoch eine andere Anschauung
vermittelt.

Sie hat gezeigt, dass Teilchen keine isolierten
Materie-Teilchen sind, sondern Wahrscheinlichkeitsstrukturen
in einem kosmischen Gewebe, die untrennbar mit ihm verknüpft
sind. Der Makrokosmos ist ein kosmisches Gewebe, das
lebt. Der Makrokosmos = das Universelle und der Mikrokosmos
= das Individuelle entstehen alle aus der Einen Wahrheit, aus
dem Einen Prinzip.

Deshalb kann sich niemand dieser wichtigen
Aufgabe des Miteinander entziehen. Das Problem ist jedoch,
dass die meisten Menschen dieser Welt diese Bewusstheit noch
nicht haben und wenn sie sie haben, dann müssen sie dies im Alltag
umsetzen.

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Auf dieser Welt leben wir in unterschiedlichen Reifestufen =
Grad-Entwicklungen zusammen. Das verschafft uns durch unsere
Mitmenschen eine reiche Auswahl an Erlebnismöglichkeiten
wie nirgendwo in anderen Sphären.

Dadurch lernen wir schneller, aber es kostet auch Nerven.

Lernen heißt erkennen,
dass wir eine individuelle sowie eine universelle Aufgabe und
Verpflichtung haben, die bewältigt werden muss. Jeder ist für
sich verantwortlich und hat die Pflicht, sich freiwillig weiterzuentwickeln.
Gleichzeitig steht er auch in Verbindung mit dem
ganzen kosmischen Geschehen.

Man darf sich nichts in seiner Individualität wünschen, was dem Universalen widerspricht. Ein Volk darf nicht den Wald abholzen, weil es Brennholz
benötigt, und dadurch das Öko-System negativ beeinflussen.
Das soll nur ein Beispiel sein für das, was ich sagen will.

Dieser Lernprozess fängt mit der Rücksichtnahme in der Familie
an, die schon eine Kleinstform der Einheit vom universellen
Sein darstellt. Es ist ein gutes Übungsfeld, das Für- und
Miteinander zu trainieren. Ein Mensch allein, ohne seine Mitmenschen,
könnte nicht viel Sinnvolles vollbringen.

Wir haben heute die Einstellung, dass wir die anderen nicht brauchen, man
ist selbständig und jeder will unabhängig sein. Doch jeder ist eine
Zelle, ein Rädchen im großen Getriebe, und leistet so – bewusst
oder unbewusst – seinen Beitrag zum reibungslosen Ablauf.
Versuchen wir aus dieser gesamten Verantwortung auszusteigen,
kommt, wie wir sagen, Sand ins Getriebe.

Unsere Generation ist die erste, die die große Erkenntnis,
dass die Menschheit ein Organismus ist, wirklich begreifen
kann und wird. Jeder von uns ist eine Zelle im großen Universum
und damit in die ganze Schöpfung einbezogen. Die Schöpfung
ist der Makrokosmos, die Wesen sind der Mikrokosmos.

Wir stehen an der Schwelle einer Bewusstheits-Entfaltung und
-Veränderung, einem Quantensprung ähnlich, der uns aus der
Begrenzung der Selbstbewusstheit der Individualität zum kosmischen
Bewusstsein der Universalität führt.

In einem gesunden Organismus, in einer gesunden Gesellschaft,
sind beide Tendenzen, Mikrokosmos sowie Makrokosmos,
ausgeglichen und man ist sich voll bewusst, dass das eine
das andere benötigt, wenn alles harmonisch funktionieren soll.
Je weniger Ego-Verhalten wir leben und je weniger negatives
Karma entsteht, desto mehr fühlen wir uns in dieser Gesamtheit
wohl.

So wie die Biene die Blüte benötigt, braucht die Blüte die
Biene. Es fehlt uns noch an Verlangen nach dem ewigem Wissen
– aus der Sicht des ganzheitlichen Denkens. Wann sehen wir, was
in der Natur geschieht, wann erkennen wir, dass die Natur und
der Mensch eine Einheit sind?

Es sind nicht nur die Abgase der Autos, der Flugzeuge, der Industrie
und die atomaren Energien, die der Welt Schaden zufügen.
Es ist vielmehr die Unmoral der Menschheit im Denken,
Sprechen und Handeln, die Naturkatastrophen, Kriege und
Krankheiten entstehen lässt. Der Mensch muss sich im Denken
gravierend ändern, wenn er mithelfen will, die Harmonie der Natur
wieder herzustellen.

Da die Weltsituation, von aussen betrachtet, so negativ und
verrückt ist, berechtigt es uns zu der Behauptung, dass es eine
apokalyptische Wende in der Bewusstheit des Menschen geben
wird. Es ist jedoch falsch, auf Negatives zu warten, welches von
Hellsehern prognostiziert wird. Ein Zusammenbruch wird kommen,
aber warum muss dabei die Menschheit untergehen?

Der Untergang kommt im menschlichen Denken, da wird kein Stein
auf dem anderen bleiben. Was gestern noch vermeintlich als
wahr erschien, ist heute überholt. Jeder von uns muss seine Einstellungen
zur Schöpfung, zur Natur und zum Menschen vollkommen
ändern.

Ich glaube nicht, daß wir Menschen es in unserer Trägheit alleine
schaffen werden. Wir bringen in zehn Jahren nicht einmal
wichtige Umweltgesetze vom Tisch. Wo keine Liebe vorhanden
und das Herz erkaltet ist, bleiben nur noch lebende Tote zurück.

Der Mensch handelt dann nur noch nach Lust-Gewinn und Laune,
in völliger Missachtung der Göttlichen Naturgesetze, der
Moral und der Ethik und vergisst total, dass er früher oder spä-
ter den Preis dafür bezahlen muss. Bei dieser Disharmonie, die
wir jetzt in hohem Maße überall sehen und hören können, wäre
es gut, Gott um Hilfe zu bitten.

Viele betende Menschen,

in der ganzen Welt werden die Liebe und Gerechtigkeit immer
wieder stützen, damit ein Wandel eingeleitet werden kann. Es
ist die Unwissenheit über das holographische Geschehen und
die Abneigung zu Gott, die das Ego-Verhalten stärkt und die
Rechtschaffenheit verschwinden lässt. Es ist die bedingungslose
Liebe, die die Tugenden verstärkt und entfaltet und nicht nur
erlerntes Wissen, das einseitig nur für den Lebensunterhalt
dient.

Die neuesten Erkenntnisse der Wissenschaft sind im Grunde
altes Wissen der Weisen und Heiligen aller Zeiten. Nur wird
es jetzt endlich jedem interessierten Menschen zugänglich gemacht
und das auch noch auf beweisbare Art. Die Wissenschaft
hat viel Nützliches geleistet, doch trotz alledem dürfen wir nicht
blauäugig sein gegenüber manchem großen Unfug, zu dem die
Wissenschaft noch beiträgt.

Wir beginnen, unsere wahre Menschlichkeit zu erkennen
und zu erlangen. Eine interessante Zeit, jetzt zu leben. Natürlich
sind Umbrüche nicht gerade bequeme Lebensabschnitte, doch
mit Bequemlichkeit ist noch nie etwas Wichtiges erreicht worden.

Es ist viel leichter, den Weg des geringsten Widerstandes
zu gehen, doch dies ist der Weg der Trägheit. Vieles wird hinweggefegt
und neue Initiativen ergriffen werden, um die Dämmerung
des Goldenen Zeitalters und die Geburt der neuen
Menschheit zu ermöglichen.

„Die Unterscheidung zwischen Vergangenheit,
Gegenwart und Zukunft ist nur eine Illusion,
wenn auch eine dauerhafte!“
Albert Einstein

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Bilder: Pixabay – Kosmos, Natur, Kosmos Ritter

Gast – Blog: Autor/in Christa Keller

 

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