Die 4 Yoga (Gott) Pfade

Yoga ist ein Sanskrit-Wort und bedeutet Verbindung mit dem Göttlichen Ursprung, Verbundenheit, Einigung und Einheit.

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Yoga will uns den Weg zeigen, der am schnellsten zu Gott zurückführt. Yoga ist die Verbindung aller Fähigkeiten, die man besitzt, für das eine Ziel, Gott zu erkennen. Er lehrt uns, das  Göttliche Sein = die Ursubstanz in uns selbst zu entdecken und zu begreifen, dass es die Ursache allen Lebens ist. Jede Übung, jedes Ritual und jede Versenkung, die zu Gott führt, ist Yoga. So wie das Wort Religion international ist, ist es das Wort Yoga ebenfalls, nur im Westen wenig gebräuchlich. Yoga gehört nicht nur den Indern allein, er gehört der ganzen Welt. Nur der kleinliche, unwissende Mensch macht eine bestimmte Volks- und Landeszugehörigkeit daraus. Dem Göttlichen Ursprung sind die von uns geschaffenen Religionsnamen ganz egal. Der Göttliche Ursprung möchte, dass wir Ihn lieben und dass wir uns untereinander lieben, uns helfen und achten und so das Göttliche SEIN zur Entfaltung bringen. Der wahre Yoga ist auf keinen Fall eine Geheimlehre oder eine Lehre, die andere Konfessionen ausgrenzt oder verstößt, sie ist vielmehr ergänzend. Die drei jüngsten Konfessionen lehnen andere Glaubensrichtungen oftmals ab oder bekämpfen sie gerade zu, dann brennt die Liebe noch nicht einmal mehr auf Sparflamme. Wir dürfen uns von niemandem durch Missbrauch von Yoga täuschen lassen. Es schleichen sich bei allem, was der Mensch längere Zeit tut, Fehler und Unwahrheiten, Eigeninteressen und Gewinnsucht ein. Alle großen Konfessionen haben das gleiche Ziel wie der Yoga. Yoga und Religion bedeuten Rückbindung in die Einheit. Es sind nur andere Namen in anderen Sprachen. Es gibt viele Yoga-Pfade und davon will ich die wichtigsten Wege beschreiben.

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Man könnte über jeden einzelnen Yoga-Pfad ein Buch schreiben, um alles genauestens zu berücksichtigen. Auf der niedrigsten Stufe der Selbstentwicklung ist der Mensch den Naturgesetzen ausgeliefert und er weiß es nicht. Auf der höheren Stufe wird er zum Weisen und die Natur-Gesetze sind ihm untertan und er weiß es. Yoga bedeutet zu erkennen, dass die Göttlichkeit als Gottes-Funken in allem vorhanden ist. Wenn wir wieder wissen, dass alles Gott ist, beginnt das Bewusst werden sich so zu entfalten, dass die Rückbindung zu Gott zum einzigen Wunsch wird. Mit dem Yoga und, der eigenen menschliche Mithilfe, kann die Rückbindung zu Gott schneller vollzogen werden. Wird der Yoga oder die Religion zu anderen Dingen gelehrt und herangezogen, sind das die ersten Gehversuche eines kleinen Kindes. Die Sehnsucht nach etwas Absolutem, nach etwas Beständigem und nach etwas Vollkommenem ist Yoga, ist Religion. Viele Menschen denken bei Yoga und Kirchenzugehörigkeit an etwas Übernatürliches, das ihnen suspekt ist. In Wirklichkeit ist Yoga nur ein Zustand im Bewusst werden des Übersinnlichen, das heißt, das es über den Sinnen ist. Es ist eine Welt, in der man die fünf Sinne nicht mehr benötigt, für nichts, auch nicht, um sich wohl zu fühlen – ganz im Gegenteil. Der Mensch ist dann im inneren Frieden, in der Glückseligkeit, wenn er von den Gefühlen, den fünf Sinnen befreit ist. Auf Erden erlangen wir das nur selten, dass wir in ein Bewusst Sein kommen, in dem wir auch gleichzeitig empfinden, dass wir uns in der Zufriedenheit befinden. Der Frieden, den wir in uns haben, ist im Wachbewusstsein nur schwer, wenn überhaupt, wahrnehmbar. Wir sind immer im inneren Frieden, wenn wir uns im Tiefschlaf oder in der Meditation, im Transzendieren befinden. Der innere Frieden ist also etwas, das sich außerhalb der Sinne befindet.

Es ist der Samadhi-Zustand. Es ist nichts, was befürchtet, belächelt oder bekämpft werden müsste. Auch wenn man Übersinnliches mit Geistern oder mit unerklärbaren Phänomenen in Verbindung bringt, ist das eine unwissende Interpretation. Übersinnliches ist, über den Sinnen zu sein, ist frei zu sein von den Sinnen. Ein reiner Geist in einem Menschen ist auch übersinnlich, er ist frei von Sinnlichkeiten aller Art. Alle großen Meister, Yogis und Avatare sind übersinnliche Wesen und das schon hier auf dieser Welt = Erde. Wenn der Mensch den Geist, die Sinne und die Gefühle überschreitet, kann er aus dem übersinnlichen Bereich Intuitionen und Inspirationen erfahren. Inspirationen sind Informationen, frei von Absicht und Erwartung, frei von materieller Belastung und Eigenschaften = Gunas. Sie sind im Kosmos schon vorhandenes Wissen und sie sind eine reine Energie von Bewusstsein, das sich dem Geist im Menschen offenbart.

„Wir sind verblendet durch unsere zwanghafte Vorstellung von Namen und Formen!“

Sai Baba

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Welcher Glaubensgemeinschaft der Einzelne angehört, ist unwichtig. Yoga steht nicht für einen Glaubensnamen, sondern für das Erreichen der Gottverbundenheit. Jede Gotterfahrung ist Yoga. Am Anfang auf dem geistigen Weg der Entfaltung sind wir meistens noch in einer Begrenzung von intoleranten Gedanken und verteidigen unsere spezielle Glaubenslehre oder unseren speziellen Weg fanatisch und pedantisch. Wir glauben, das einzig Richtige zu tun und haben Angst vor jeder anders klingenden Bemerkung, den einzig richtigen Weg zu verlieren oder in etwas Falsches investiert zu haben. Die Angst hat viele Gesichter und Formen und diese sind Kinder der Unwissenheit. Wir müssen also die Unwissenheit loswerden, zuhören lernen und jederzeit zur Veränderung im Denken bereit sein. Nur Menschen, die sich verändern, können erkennen, was sie hinter sich ließen, ob etwas richtig oder falsch war. Hören wir neutral den anderen Menschen zu, was sie denken und tun. Die Sprache ist dazu da, der Wahrheit Ausdruck zu verleihen und so werden wir Menschen finden, die gleich gesinnt sind und den gleichen Geist atmen. Auch zuhören ist schwer und das, was man sagt und das, was der andere Mensch versteht, ist oft nicht dasselbe. Nur in der Neutralität hören wir sachlich und ohne Vorurteile zu und können unsere Erkenntnisse erweitern. Neutral zu sein heißt nicht, keine Einstellung zu haben. Es bedeutet vielmehr, dass man die Einstellung, die man hat, nicht durch Gefühle anderer beeinflussen lässt. Gefühle im richtigen Moment auszuschalten, ist etwas sehr Wertvolles. In der Neutralität ist die gerechte, bindungslose Liebe autonom anwesend und der Mensch befindet sich in einem friedvollen Gleichgewicht. Wenn wir allerdings glauben, dass Neutralität Gleichgültigkeit bedeutet, dann sind wir in ein falsches Denkmuster gekommen oder einer falschen Information aufgesessen. Zuerst kommt das Erkennen im menschlichen Bewusst werden. Dieses wird dann zum verstehen = Verständnis führen. Wer Verständnis zu einer Situation erlangt, kann leichter vergeben und verzeihen. Sympathie und Antipathie abzustellen ist nur durch Training erreichbar. Sind wir dann in einem neutralen Zustand, können wir nicht mehr subjektiv bewerten und denken. Wir sagen dann nicht mehr: Dieser Mensch hat das verdient oder dieser hat das nicht verdient.

 

„Nichts geschieht je ohne Grund, wie zufällig und geheimnisvoll es auch erscheinen mag. Die Wurzeln reichen in die Tiefe und sind nicht zu sehen!”

Sai Baba

 

Solange der Mensch noch kein zielstrebiges Verlangen ganz gleich, was es betrifft – in sich spürt, geht er gerne Umwege. Er liebt sie geradezu und verteidigt sie mit voluminösen Argumenten. Der Mensch, der von seinen Umwegen gesättigt ist, fragt nach dem schnellsten und kürzesten Weg. Man nennt dieses Verhalten, auf ein Spitzen-Ziel orientiert zu sein.“ Die “Umwegler“ halten diese Einstellung für dogmatisch und pedantisch. Sie müssen einen Managerkurs belegen. Da lernen sie dann immer wieder, zielorientiert zu sein. So wie wir im weltlichen Geschehen vorgehen, gehen wir auch im spirituellen Geschehen vor. Der Jnana-Yoga ist der Weg auf der spirituellen Ebene, der Zielorientierung lehrt. Es ist schwer, den Menschen bei der Vermehrung oder Veränderung ihrer Einstellungen, Vorstellungen und Grundsätzen zu helfen. Die einen sind uninteressiert, haben angeblich keine Zeit und sind der Meinung, dass sie dieses Wissen nicht benötigen. Die anderen glauben, alles ganz genau zu wissen und sind in ihrem Verhalten unbelehrbar. Obwohl sie kein Basiswissen vom Schöpfungs-Prinzip haben, analysieren sie und stellen sie fest, was von den Behauptungen, die sie hören und lesen, richtig oder falsch ist. Wenn wir über die Erde sprechen, dann haben wir das Wissen im Hinterkopf, dass sie rund ist und sich in hoher Geschwindigkeit um sich selbst und um die Sonne dreht. Kein Mensch redet mehr über die Erde mit dem Hintergedanken, dass sie eine Scheibe sei und still stehe. So darf es auch mit den geistigen und den spirituellen Interpretationen sein. Diese sollten  sich nach dem göttlichen Basisprinzip und seinen Lehren und Aussagen richten. Nur, wer tut das heutzutage? Ich stelle immer wieder fest, dass Menschen, die den geistigen, spirituellen Weg gehen, behaupten, Anhänger eines hohen Heiligen, Meisters oder Avatars zu sein. Sie machen Aussagen und vertreten Einstellungen, die nicht von diesem Meister, sondern von einem anderen geistigen Schreiberling sind, der diesem Meister, von dem sie angeblich stammen sollen, nicht das Wasser reichen kann. Auch Jesus werden Einstellungen und Verhaltensmuster unterstellt, die in Wirklichkeit nur Einstellungen des Petrus waren und ganz und gar den Aussagen und Ansichten Jesu widersprachen. Das ist sehr bedauerlich und hilft auf keinen Fall den Menschen, die auf der Suche nach der Wahrheit sind. So ist es, wenn Menschen viele Meister haben und noch nicht die Unterscheidungsfähigkeit besitzen, niedere Lehrmeinungen von qualitativen Lehren zu unterscheiden. Wenn das Menschsein in uns aufbricht, beginnen wir unsere Handlungen und unsere Gedanken kritisch zu betrachten. Dann suchen wir nach dem Sinn des Lebens und nach geistig gültigen Gesetzen. Danach werden wir uns um die Befreiung aus dem Körper und von dieser Welt bemühen.

Es gibt vier große Yoga-Pfade:

Der Pfad der Arbeit = Karma-Yoga                                                                                                                 

Der Pfad der Liebe = Bhakti-Yoga                                                                                                                     

Der Pfad der Selbstmeisterung = Raja-Yoga                                                                                                  

Der Pfad der Erkenntnis = Jnana-Yoga

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Alle diese Wege können zum Ziel führen, sind jedoch nicht voneinander abgegrenzt oder schließen sich gegenseitig aus. Einer soll in den anderen übergehen, zu einem einzigen Weg werden und eine Einheit bilden. Beginnen wir mit dem Hatha-Yoga: Es ist der Pfad der Körperbeherrschung. „Ha“ bedeutet Sonne und steht für die positive Energie. „Tha“ bedeutet Mond und symbolisiert die negative Energie. Hatha-Yoga ist der Ausdruck für die Verbindung der beiden Energien. Er führt das Gleichgewicht im Menschen herbei. Es ist der Weg, den Körper zu disziplinieren und ihn gesund zu erhalten, um dann den Geist und die Sinne zu kontrollieren. Hatha-Yoga ist besonders für Mönche oder Männer gedacht, die den geistigen Weg als ihre Berufung ansehen – wichtig, um ihr Sexualleben zu beherrschen und zölibatär leben zu können.  Es gibt viele Wege nach Rom und es gibt viele Wege zu Gott. Der Hatha-Yoga arbeitet an der Gottesverwirklichung. Nehmen wir dieses geistige Ziel aus dem Körper-Yoga heraus, können wir die Übungen nicht mehr als Yoga bezeichnen. Dann wird die Körperübung zur Gymnastik. Jede Bemühung, jede Übung, die sich mit Gott befasst – ob mit dem Körper oder mit dem Geist, kann Yoga genannt werden. Jeder, der die Erleuchtung oder die Liebe zu Gott anstrebt, ist in einem Yoga-Zustand. Welcher Religionsgemeinschaft der Einzelne angehört, ist unwichtig. Yoga steht nicht für einen Religionsnamen, sondern für das Erreichen der Gottverbundenheit. Jede Gotterfahrung wäre Yoga. Verwenden wir den Hatha-Yoga nur zum Erlangen von Schönheit, Gesundheit, Manneskraft und mehr Körperkraft für das Berufsleben, dann ist das ebenso eine Blasphemie wie etwa die Gleichsetzung von Sexualität und Liebe. Yoga bedeutet die Umwandlung der Ego-Selbstsucht und führt zur Selbst-Erkenntnis und zum Atman-Bewusst werden. So wie die Menschheit heute lebt, was sie unter Menschsein versteht, benötigt dringend eine geistige Erneuerung.

„Die meisten Menschen verschieben das Leben und ebenso den Himmel!“

Henry D. Thorau

Karma-Yoga ist der Weg der selbstlosen Arbeit, der Weg der Entsagung an die Frucht = an den Gewinn. Er stellt den Gewinn nicht in den Vordergrund, sondern er ist ein selbstverständliches Ergebnis.

„Dem Ochsen, der da drischt, darf man nicht das Maul verbinden.“

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Wir arbeiten um der Arbeit willen und nicht um des Gewinnes wegen. Der Karmi handelt mit Überlegung, sein Wirken ist aus der Vernunft. Es gibt für ihn keine niederen oder höhere Arbeiten mehr. Es ist der Weg, auf dem die Gnade durch Arbeit erreicht wird. Der Karmi will nicht bevormundet werden und er akzeptiert meistens keinen Lehrer. Er stellt sich selbst seine Aufgabe und sein Ziel. Er ist deswegen meist schwer belehrbar und stur. Er lernt durch Arbeit Pflichtbewusstsein und gleichzeitig Pflichterfüllung als selbstverständlich anzusehen. Er fühlt sich bei der Arbeit wohl und er arbeitet gern. Der Karmi stellt sich bewusst und mit Liebe seinen Pflichten.  Durch selbstloses Arbeiten und Helfen anderer Wesen erreicht er seine Vollendung. Er ist bereit, auch bei Todesgefahr zu helfen und er jammert nicht. Er feilscht nicht um Ergebnisse und Rabatte und er trachtet nicht nach Lob und Anerkennung. Wenn er gibt, erwartet er keine Dankbarkeit vom Empfänger, er bettelt nicht. Doch durch seinen Stolz lässt er sich oft nur schwer helfen, auch dann nicht, wenn er es wirklich nötig hätte. Wenn wir schon reinkarnieren müssen, weil wir das Ziel nicht erreicht haben, die Erlösung, haben wir die Pflicht, anderen Wesen zu helfen. Der schöpferische Wille ist es aber nicht, dass wir nur reinkarnieren, um zu helfen. Das ist nicht der Grund zur Wiedergeburt, sondern es wird nur zur selbstverständlichen Pflicht. Wir werden solange reinkarnieren, bis wir verstanden und akzeptiert haben, dass alles Gott ist und es keine Individualität gibt. Das ist der wirkliche Grund, der immer wieder zur Reinkarnation führt und nicht die Wiedergutmachung unserer Fehler. „Es waren einmal zwei Yogis, die auf den Markt gingen, um den anderen Menschen die Füße zu waschen. Der eine Yogi wusch einem Bettler liebevoll die Füße. Plötzlich kam der andere Yogi dazu und fing an, auf ihn einzureden. Er sagte: „Was machst du da? Siehst du nicht, was da oben daran hängt?  Er ist ein Bettler.“ Da drüben sitzen Herren in guter Kleidung und mit viel Geld. Da musst du hingehen.“ Darauf antwortete ihm der andere Yogi:

„Ich wasche die Füße um des Füße-Waschens willen und nicht um das, was oben daran hängt.“

Quelle unbekannt

Der Bhakti-Yoga ist der Weg der Hingabe, auf ihm wollen wir den Kontakt zum Göttlichen herstellen, um Gott zu verwirklichen. Der Bhakti baut Kirchen und Altäre. Darauf stellt er Blumen und Bilder von Avataren und Heiligen. Er schmückt sie mit Kerzen und Weihrauch.    Der Bhakti-Yoga ist für emotionale Menschen sehr geeignet und für jene, die imstande sind, ihr Herz mit Liebe anzufüllen. Wer Gott als das Höchste Sein anerkennen und respektieren kann, dem ist wahre Hingabe = Bhakti möglich. Der Bhakti liebt um der Liebe willen, ohne Gegenliebe zu erwarten. „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst.“ Er richtet seine Liebe auf Gott im Menschen und nicht auf seine Form oder Gradentwicklung. Er bietet tatkräftig seine Hilfe an und ist voller Mitgefühl zu allen Wesen. Wer selbst noch ständig nach Harmonie von Menschen und Dingen verlangt, hat selbst noch keine Harmonie in sich und muss die Hingabe und das Loslassen noch lernen. Der Bhakti-Yoga muss auf Überlegung aufgebaut werden und darf nicht in einen blinden Glauben = Vertrauen investieren, der nichts hinterfragt und über nichts nachdenkt. Es bedeutet nicht, nur Gott und die Heiligen auf Erden anzubeten, in die Kirche und auf Wallfahrten zu gehen, schöne Lieder zu singen und Mantras zu sprechen – es ist viel mehr als das alles. Das Wichtigste eines Bhaktas ist, dass er seine Gefühle und seine Sinne zu beherrschen weiß. Es gibt im heutigen Kali-yuga = Eisernes Zeitalter leider sehr viele Menschen, die emotional sind und sich für den Bhakti-Yoga entscheiden. Der Bhakti hat ein ähnliches Pflichtbewusstsein wie der Karmi. „Es ist das Handeln = Karma, welches die Hingabe = Bhakti vertieft“.

„Es läutert den Geist und bereitet ihn für das Höhere Wissen = Jnana vor. Reines Zuhören ist passiv = tamastisch. Über das Gehörte nachzudenken ist aktiv = rajastisch. Höheres Wissen enthüllt euch eure eigene Wirklichkeit = Atman!“

Sai Baba

Die Lektion, die der Karma-Yoga lehrt, lautet: „Tue die Handlung um des Handelns willen.“ Karma-Handlung gleicht einer zarten Frucht. In der Neutralität ist die gerechte, bindungslose Liebe autonom anwesend und der Mensch befindet sich in einem friedvollen Gleichgewicht. Wenn wir allerdings glauben, dass Neutralität Gleichgültigkeit bedeutet, dann sind wir in einem falschen Denkmuster angekommen oder einer falschen Information aufgesessen. Zuerst kommt das Erkennen im menschlichen Bewusstsein. Dieses wird dann zum Verstehen = Verständnis führen. Darauf folgt die Vergebung = das Verzeihen. Verständnis wird durch die Erfahrung beschleunigt und führt zum Wissen = zur Weisheit.

„Prema, die reine Liebe, ist die motivierende Kraft im Karma-Yoga, ist der lebenswichtige Atem des Bhakti-Yoga, ist universell und unendlich im Jnana-Yoga und sieht Gott in allem, wenn vollkommene Loslösung erlangt ist!“

Sai Baba

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Die Lektion, die der Bhakti-Yoga lehrt, lautet: „Liebe um der Liebe willen, diene um des Dienens willen.“ Bhakti-Hingabe gleicht einer noch unreifen Frucht. Der hingebende Mensch = der Bhakti beginnt, seine Liebe Gott und den Heiligen zu weihen. Als Anfänger auf diesem Weg ist er noch sehr auf weltliche Ergebnisse aus. Richtet der Bhakti seine Liebe und Wünsche auf die duale Sicht = auf weltliche Vorgänge, ist er noch auf Lob und Anerkennung fixiert. Manchmal hilft er nur, weil er nicht nein sagen kann und bereut hinterher seine Hilfe. Dann ist er ein Aneka-Bhakti. Der Para-Bhakti, bittet Gott um Reichtum, Gesundheit, Kinder und ein langes Leben. Er betet und er liebt Gott hauptsächlich, um seine weltlichen Wünsche befriedigen zu können und um seine Ziele zu erreichen. Zum Apara-Bhakti gereift, bittet er um spirituelle Dinge, um Gnade und um die Nähe Gottes. Erst wenn der Mensch sich der Demut und dem heiligen Sein nähert oder heilig geworden ist, bittet er Gott um nichts mehr. Er ist in seinem Geist mit Gott eine absolute Einheit geworden. Er sieht sich nur noch als Atman, wenn seine Bewusstheit wieder ins Bewusstsein zurückgekehrt ist. Das ist dann ein „Parama-Bhakti“. Es gibt viele Bhakti-Stufen, die uns in die Erlösung führen. Wenn geschrieben steht, dass die Liebe zu Gott den Menschen von seiner Reinkarnation befreit, dann muss der Bhakti = die Gott hingebende Liebe zur Prema-Liebe = bindungslose Liebe heranreifen. Solange wir noch Wünsche zum dualen Traumgeschehen haben, muss die Erlösung = Moksha aufgeschoben werden.

Der gereifte Bhakti liebt Gott mit seinem bindungslosen Herzen und mit seinem gereinigten Geist. Die Höhere Intelligenz = Jnana und sein Herz = die bindungslose Liebe = Prema sind nur noch eine Energie-Schwingung. Er ist der Vielfältigkeit = der Maya mit seinem Geist entronnen. Wenn er seine Liebe auf der Einheit allen Seins gründet, so ist er ein Eka-Bhakti.

„Pflicht ohne Liebe ist bedauernswert. Pflicht mit Liebe ist bewundernswert. Liebe ohne Pflicht ist göttlich!”

Sai Baba

Es wird immer wieder diskutiert, wie und wann die Befreiung zu erreichen ist. Je nach Yoga-Weg gibt es folgende Aussagen: Der Karmi sagt: Durch selbstloses Handeln und durch Riten. Der Bhakti sagt: Durch Dienen und durch die Liebe zu Gott Der Jnani sagt: Durch spirituelles Wissen und durch Transzendieren in der Meditation Alle drei Wege haben das gleiche Ziel im Auge, die Erlösung. Jeder Weg hat seine eigenen Schwerpunkte, die verstärkt geübt und gelebt werden von den einzelnen Menschen. Je mehr der Mensch sich vervollkommnet, desto weniger sind die einzelnen Schwerpunkte maßgebend. Sie verschmelzen ganz selbstverständlich ineinander und dieser Mensch arbeitet, ohne nach den Früchten zu schauen, dient allen Wesen aus Liebe zu Gott und weiß, dass alles Gott ist und dass er selbst Atman ist.

„Wenn der Mensch gute Taten = Karma vollbringt, blüht die Bhakti-Knospe auf und wird zur vollen Blüte. Diese Blüte entwickelt sich dann zur reifen Frucht = Jnana!“

Sai Baba

Der Raja-Yoga ist der Weg der Beherrschung der Gedanken, der Gefühle und der Sinne. Es ist der Weg, die schlechten Gewohnheiten abzubauen und unter Kontrolle zu bekommen. Der Raja-Yogi analysiert und überwacht seine Gedanken, Gefühle, Sinne, sein Sprechen und Handeln. Unter Raja-Yoga versteht man, die Meisterschaft über den Geist zu erlangen. Der Geist sollte gezügelt, gelenkt und unter konsequenter Kontrolle gehalten werden. Deshalb ist dieser Weg der Weg für starke Menschen. Der Raja-Yoga ist der königliche Weg. Er kann durch Erlangen der höchsten Erkenntnisse = Jnana zur höchsten Bewusstseinsstufe führen. Alle seine Lehren sind logisch aufgebaut und widersprechen niemals der Vernunft. Er ist die Vorstufe zum Jnana-Yoga.

„Es gibt drei Stufen der Erkenntnis: Die unterste Stufe ist der Instinkt, die Stufe des Tieres. Die menschliche Stufe ist diejenige der Vernunft. Über diesen beiden befindet sich noch eine höhere Stufe, das göttliche Bewusstsein, die Inspiration!“

Swami Vivekananda

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Der Raja-Yogi weiß nicht nur, was er ist = Atman, sondern er handelt auch gemäß seiner Erkenntnisse. Er bittet um einen neutralen Geist und um ausgeglichene Gefühle. Er will frei sein von Vorurteilen und Leidenschaften jeglicher Art. Er analysiert sachlich, nüchtern und ohne emotionales Verhalten. Er verlässt sich hauptsächlich auf seine eigenen Erfahrungen aufgrund seiner eigenen Überprüfung, welche er täglich im Auge behält. Es ist ein „Muss“ für diesen Weg, konzentrationsfähig zu sein. Er bemüht sich, negative Eigenschaften wie Neid, Gier, Hass, Zorn und Ego unter Kontrolle zu bringen. Es gibt natürlich wohl berechtigten Ärger. Dies ist aber nicht das Gleiche wie ein unkontrollierter Wutausbruch. Kein Ärger darf unterdrückt werden, er muss im Geist umgewandelt werden. Wir können uns darin üben, dass auch, wenn wir ärgerlich sind, die Rede trotzdem in einer gesitteten Sprache und nicht mit voller Lautstärke geführt wird. Er befindet sich täglich in der Selbstkontrolle und übt sich im Verzicht auf seine negativen Eigenschaften. Im wahren Verzicht, der frei ist von Gefühlen, haben wir dann kein Verlustempfinden mehr. Die Bhagavad Gita lehrt, dass der Raja-Yoga aus acht Gliedern besteht, die erst zusammen den Körper des Yoga bilden: 1. Veredelung der inneren Sinne, 2. richtige Lebensführung, 3. Körperhaltung, 4. Atemübungen, 5. Abziehen der äußeren Sinne, 6. Konzentration, 7. Meditation, 8. Erfahrung der Einheit. Der Jnana-Yoga ist der Weg der Erkenntnis = des Wissens = der Weisheit. Die nicht-dualistische Sicht ist Weisheit.

Wenn wir nur lernen, um das Wissen zu vermehren, kann man das nicht als Jnana ansehen. Der Jnana löst im Denken weltliche Bindungen an äußerliche und vergängliche Objekte auf und diese verlieren an Bewertung und Anhaftung. Der Schleier der Maya wird durchsichtig und die einzige, wahre Realität = Gott wird offenbar. Der Jnani erkennt durch Erfahrung und Analysen, dass alles Gott ist und dass ES die einzige Wahrheit ist. Jnana ist das Feuer der Wahrheit, der Weisheit und der Liebe und kann die Auswirkungen des Karmas verbrennen. Der Jnana-Yoga ist der Weg der scharfen und unnachgiebigen Unterscheidung. Er ist der Weg, der das Erlangen des Gewahrseins anstrebt. Er ist für Menschen, die weder mystisch noch fromm veranlagt sind. Er ist eine starke Herausforderung an den Menschen, der ihn gehen will, denn er verlangt Disziplin, einen scharfen Verstand, Bindungslosigkeit und Verzicht auf negative Eigenschaften im Denken, Sprechen und Handeln. Der Jnani hat seine Gedanken und Gefühle unter Kontrolle und er wird sich nicht mehr von ihnen beherrschen lassen. Der Mensch, der in allem Gott sieht und alles so behandelt, als wäre es Gott, verdient den Namen Jnani, er ist ein wahrer Samnyasin, sanskrit = Entsagung, nach Befreiung = Moksha streben und Eins-werden mit Gott.

Der Jnani ist auf der Hut, nicht in Versuchung zu geraten. Er schiebt unvernünftige Gedanken der Dualität beiseite und nähert sich dadurch immer mehr dem Göttlichen Sein. Er will die Traumwelt mit dem Verstand und der Unterscheidungsfähigkeit – die oft mit Intuitionen und Inspiration gefördert wird – überschreiten. Er trennt mit seiner analysierenden Begabung unerbittlich das Unwirkliche = die materielle Sicht vom Wirklichen. Er hat eine unbeschreibliche Sehnsucht nach Befreiung und gibt alles Begehren nach dieser Welt auf. Er muss alle Furcht überwinden lernen und darf an nichts glauben, was er nicht selbst erfahren hat. Ohne Jnana-Erkenntnis kann der Mensch keine Erlösung erlangen. Deshalb sagt er sich fortwährend: Ich bin Atman. Emotionale Menschen interessieren sich nicht für den Jnana-Yoga, der sich mit der absoluten Wahrheit befasst, mit den unpersönlichen Aspekten Gottes und der Schöpfung mit dem Eins-werden im Göttlichen Sein. Bei Jnani hat nichts eine Realität außer Gott. Er befasst sich nicht mit Gefühlen und den Sinnen. Wer die Wahrheit erkennt, dass der Atman innen und außen, nah und fern, ruhend und fließend und alles durchdringend ist, der ist ein Jnani.

„Es gibt keine Unterschiede der Materie, alles ist im Grunde ein- und dasselbe, nur in einem verschiedenen zeitbedingten Entwicklungsstadium!“

Sai Baba

Diese zeitbedingte Entwicklung lässt Formen und Namen entstehen, das ist alles. Solange wir noch die Vielfalt als etwas von einander Verschiedenes empfinden und die Vielfalt in Ritualen und in der Meditation benötigen, können wir die Einheit = Advaita nicht erfassen, was die höchste Erkenntnis und auch das höchste Wissen ist. Dieses Wissen kann der Jnani durch Konzentration erreichen, obwohl er sich noch im Körper befindet. Das Erkennen der höchsten Wahrheit – das im gereinigten Geist stattfindet oder durch Intuition und Inspiration erfahren wird – hat mit dem Körper zunächst nichts zu tun. Der Jnani übt sich deshalb ständig in der Selbstkontrolle, weil er weiß, dass die Entwicklung von Spiritualität in der Persönlichkeit ohne Rechtschaffenheit sehr gefährlich ist. Ein ethisches und moralisches Denken und Handeln reicht bei weitem nicht aus, denn der Jnana-Yoga = Weisheit ist zu einer reifen Frucht geworden.

„Der Karma-Yogin sieht alles unter dem Gesichtspunkt des Dienens. Der Karma-Yoga umfasst fruchtbringende Tätigkeiten, durch die man zu besseren Planeten gelangt. Der Bhakti-Yogin sieht alles unter dem Gesichtspunkt des göttlichen Zeitvertreibs. Der Bhakta-Yoga umfasst die Verehrung verschiedener Halbgötter, durch die man auf deren Planeten gelangen kann. Der Jnana-Yogin sieht alles als die göttliche Ursubstanz Der Jnana-Yoga befasst sich mit der absoluten Wahrheit und mit den unpersönlichen Aspekten des Atman sowie des Einswerdens mit Gott!“

Sai Baba

Der Jnani sollte ein Eiferer sein und gleichzeitig muss er so gross und weit in seinem Herzen sein wie der Himmel. Da der Jnana-Yoga ein steiler aber direkter Weg zum Erfolg von Moksha ist, wird er als heilig bezeichnet. Dieser Weg ist nur mit strenger Disziplin und geistiger Zucht zu beschreiten. Der Jnani liebt keine Umwege mehr, er sucht nach dem direkten und kürzesten Weg. Wer den Weg der liebenden Verehrung und Hingabe zu Gott beschreitet = Bhaktimarga, wird letzten Endes zum Erreichen des höchsten Wissens geführt = Brahmajnana. Der Jnani sollte immer öfter im Einheits-Denken seine Entscheidungen treffen und von dieser Sicht her die Geschehnisse in der dualen Welt beurteilen. Er sollte über ein kristallklares Unterscheidungsvermögen verfügen, damit er das Unwesentliche = duale Sein vom Wesentlichen = dem absoluten Sein zu trennen vermag.

„Der Karma-Yoga ist der Personenwagen, das Ein-und Aussteigen von einem zum anderen. Er ist der Yoga des rechten Handelns. Der Bhakti-Yoga ist der Kurswagen, der einen durch alle Wechsel hindurch bringt. Es ist der Yoga der Hingabe. Der Jnana-Yoga ist der Expresszug zu Gott. Er ist der Yoga der Weisheit!“

Sai Baba

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Kundalini-Yoga ist der Weg, um Siddhi-Kräfte, sanskrit = verborgene, mentale Kräfte zu entwickeln. Yogis, die eine spirituelle Reife besitzen, werden diese Kräfte nicht so schnell missbrauchen. Doch die Gefahr, es zu tun, ist immer vorhanden. Selbst von Jesus kennen wir ein Beispiel darüber. Alle echten Yogis und Gurus warnen deswegen vor der Entwicklung dieser Kräfte. Für unsere Erlösung sind Siddhi-Kräfte nicht notwendig. Die Kundalini ist eine grundlegende Energie und der Yoga lehrt, dass sie ein Teil von Gott = Brahman ist. Ist diese Lebensenergie = Kundalini = Schlangenkraft erwacht, steigt sie nach oben. Bei ihrem Aufstieg steigt sie durch verschiedene Zentren = Chakren, auf die sie belebend einwirkt. Dadurch kann der Mensch zu spirituellen Erkenntnissen und Erfahrungen gelangen oder es können sich auch Siddhi-Kräfte entfalten wie Hellsehen, Heilen, Materie verändern, über das Wasser gehen, Tote erwecken und vieles mehr. Wenn das Ego im Menschen aber noch nicht abgebaut ist und er sich noch nicht in einem neutralen Verhalten = Bewusstsein befindet, wirken sich die Siddhi-Kräfte – auf ihn selbst — negativ aus. Die Kundalini kann auch ohne ein Training erwachen.

Sie kann auch von selbst nach oben steigen durch Anwendung des Acht-Stufen-Pfades, durch positive Eigenschaften, durch guten Charakter und auch wenn die Göttliche Gnade den Menschen erreicht, erleuchtet und ihn erfasst. Die Gnade erlangt der Mensch dann, wenn er sich in einem neutralen Zustand befindet, wenn er in seiner Rechtschaffenheit die göttlichen Gesetze einhält, durch die bindungslose Liebe zu Gott, durch Barmherzigkeit oder durch Edelmut. Mit den Siddhis ist nicht zu spaßen und der Mensch, der mediale Fähigkeiten besitzt, hat mehr als andere Menschen die Pflicht, die Göttlichen Gesetze zu kennen, sie zu respektieren und sie zu leben. Denn nicht die Tat = die Handlung bestimmt das Schicksal, sondern das, was der Mensch bei seiner Tat denkt und empfindet, wird zu seinem Schicksal werden. Wenn wir in unserer Gradentwicklung hoch entwickelt sind, haben wir die Chance, die Siddhis nicht zu unserem eigenen Vorteil anzuwenden, sodass sie sich nicht zu unserem Nachteil auswirken können.

„Hingabe ist dasselbe wie Selbstkontrolle. Das Ego unterwirft sich nur, wenn es die Höhere Macht anerkennt. Solche Anerkennung ist Ergebung!“

Sri Ramana Maharshi

 

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Auszug aus dem Buch: Transformation 2016 – 2026 – 26 Verlag

Text: Christa Keller – Die Spirituelle Philosophie Band I

Gemälde: (C) Joelle Meissner 2018

 

Bücher aus dem Isaistempler Projekt

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Bilder: Pixabay, Isaistempler Projekt, Joelle Meissner, Markus Schmidt

 

 

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