Mysterien zum Untersberg – und dem Walser Birnbaum

Die Isaistempler (Lila Ritter der Isais, auch Herren vom Schwarzen Stein am Untersberg) – versteckten diverse Götter Artefakte am Untersberg.

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Dazu gibt es auch einige spannende Bücher, über diverse Thesen: Der Untersberg beinhaltet eine nahezu unendliche Anzahl von Sagen bzw. Geheimnissen.

Und Wolf sowie seine Begleiterin Claudia sind diesen weiterhin auf der Spur.
Auch diesmal erfahren sie wieder einige sagenumwobene Geschichten und erleben schier unglaubliche Vorgänge und Begegnungen.

So treffen sie einen Yogi aus dem Himalaya, der ihnen von der Verbindung zwischen den beiden Gebirgen berichtet. Oder eine Gruppe um den General, die die Welt zu einem paradiesischen Ort ohne Krankheiten und Verbrechen machen will.

Aber es geht ebenfalls um rätselhafte Zeitentore, paradoxe Mysterien oder eine verschwundene Drohne.

Auch Wolf muss sich in einer brenzligen Situation auf dem Berg darauf verlassen können, dass diese Zeitenphänomene stimmen …

Steine der Macht – Band 10: Die verborgenen Manuskripte im Untersberg – Gebundenes Buch – 16. Oktober 2018

Video´s

STAN WOLF 2018 – Meine unglaublichen Erlebnisse am Untersberg

Stan Wolf – MYSTERIUM UNTERSBERG – Zeitphänomene und andere Geheimnisse

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Bild: Pixabay / Quelle: http://www.stan-wolf.at/index.php/de/

Der Birnbaum auf dem Walserfeld, meist Walser Birnbaum genannt, ist ein ehemaliges Naturdenkmal, das südwestlich von Salzburg, in der Nähe des Flughafens Salzburg neben der Innsbrucker Bundesstraße auf einem freien Feld steht.

Belegt ist, dass in den vergangenen zwei Jahrhunderten mehrere Exemplare neu nachgepflanzt wurden.

Geschichte (Salzburger Sage)

Der Baum tritt erstmals 1564 urkundlich in Erscheinung. Ein gewisser Lazarus Gitschner, ehemaliger Knecht des Stadtschreibers von Reichenhall, soll auf seinem Sterbebett berichtet haben, einst habe ihm ein Mönch das Innere des Unterberges gezeigt und auf den Birnbaum hingewiesen, bei dem einmal eine große Schlacht stattfinden werde.[1][2] Damals dürfte also schon ein markanter Baum am Walserfeld gestanden haben.

Der Baum des 19. Jahrhunderts soll an die Schlacht am Walserfeld erinnert haben, die zwischen französischen und kaiserlich-österreichischen Truppen vom 12. bis 14. Dezember 1800 ausgefochten wurde.[3] Die siegreichen Franzosen marschierten in das eigentlich neutrale Salzburg ein, und plünderten Stadt und Umland. 1803 übergab der seinerzeit schon nach Wien geflohene Fürsterzbischof Colloredo das Erzbistum dann an Österreich. Nach dieser Zeit galt der Baum als politisches Symbol, und zwar vermutlich als bayernfreundliches, wobei der genaue Zusammenhang mit der Napoleonschlacht unklar ist. Überregional bekannt wurde der Baum wohl durch die Ballade Der Birnbaum auf dem Walserfeld (1831) des Dichters und Naturforscher Adelbert von Chamisso. 1848 versuchte König Ludwig von Bayern, den Baum dem damaligen Besitzer, dem Siglbauern, abzukaufen, um ihn einzuzäunen und vor Anschlägen zu schützen. Der hielt das für gänzlich unwahrscheinlich, weil er eine im Volksglauben verhaftete Verehrung annahm. Er bekam eine jährliche Zahlung für die Pflege.[1] Der Baum wurde aber in der Nacht des 30. April zum 1. Mai 1872 von Unbekannten angesägt. Eine Woche später fiel er einem Sturm zum Opfer.[4] Das Attentat erregte seinerzeit „über die Grenzen Österreichs hinaus Aufsehen und Empörung.“[5] Die Tat wird einem Kärntner und antibayerischen „Wirrkopf“[5] namens Johann Wicherl zugeschrieben. Dass der Siglbauer selbst den Baum umsägte, „weil ihm die vielen Verehrer des Baumes die Felder zertraten“,[5] gilt als unplausibel. Verdächtigt wurden damals auch zwei einheimische Burschen, die in Verkennung des Philippibrauches (nach dem heute noch der Maibaum gestohlen wird) den Baum umschlagen wollten.[1]

1874 erwarb der k.u.k. Regimentsarzt im Reichskriegsministerium in Wien, Dr. Heinrich Wallmann, seinerzeit unter dem Dichternamen Heinrich von der Mattig bekannt, vom Siglbauern ein Grundstück etwa 30 Meter entfernt, um mit Genehmigung der Salzburger Gesellschaft für Landeskunde einen neuen Baum zu setzen.[1] Ein Major Skuppa pflanzte 1875 in feierlicher Form einen wilden Birnbaum. Dieser Baum starb aber am 2. September 1883 in einem Sturm.[1] Das Grundstück steht als das des Birnbaumes bis heute im Grundbuch.

Der damalige Baum wurde im Frühjahr 1887 von Dr. Wallmann und dem Salzburger Historiker Zillner gepflanzt.[4][6]Er ging laut Testament samt dem Grundstück per 9. Mai 1899 in Besitz der Stadt Salzburg über. 1932 wurde er zum Naturdenkmal erklärt. Da es in der NS-Zeit zu einer Umdeutung der Endschlacht-Sage kam, und der Birnbaum als altgermanischer „Thingbaum“ deklariert wurde,[7] sollte er nach dem Krieg von den Amerikanern gefällt werden, wovon aber Abstand genommen wurde, als man sah, wie wenig imposant der Baum eigentlich ist.[1] Per 11. September 1970 schenkte die Stadt Salzburg den Baum der Gemeinde Wals-Siezenheim, zu deren Gemeindesymbol er geworden war.[1]

Das Exemplar war wohl ebenfalls ein Birnenwildling. Er war seit einigen Jahren von einem Pilz befallen, und hatte nach Expertenmeinung sein natürliches Lebensalter erreicht.[8] Für den nächsten Baum wurde vorgesorgt, indem in einer oberösterreichischen Gärtnerei von der Gemeinde vor einigen Jahren ein Mostbirnbaum erworben wurde.[8] Da heute Umpflanzungen auch älterer Bäume problemlos möglich sind, war bei der Nachpflanzung gleich ein stattliches Exemplar vorhanden. Der neue Baum wurde am 3. Dezember 2015[9] am Ederweg eingesetzt und am 30. April 2016 feierlich eingeweiht.

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Birnbaum_auf_dem_Walserfeld

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Bild: Pixabay

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