Monat: November 2018

Der Zen – oder auch der Non Dualismus

Hier erklären wir den eigentlichen Zen

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Zen-Buddhismus oder Zen (chinesisch Chan, koreanisch Seon, vietnamesisch Thiền) [zɛn, auch t͜sɛn] ist eine in China ab etwa dem 5. Jahrhundert der christlichen Zeitrechnung entstandene Strömung oder Linie des Mahayana-Buddhismus, die wesentlich vom Daoismus beeinflusst wurde. Der chinesische Begriff Chan (chinesisch Pinyin Chán) stammt von dem Sanskritwort Dhyana (ध्यान), das als Chan’na (禪那Chán’nà) ins Chinesische übertragen wurde. Dhyana bedeutet so viel wie „Zustand meditativer Versenkung“, was auf das grundlegende Charakteristikum dieser buddhistischen Strömung verweist, die daher auch als Meditations-Buddhismus bezeichnet wird.

Der Chan-Buddhismus verbreitete sich über Mönche in die Anrainer Chinas. Es entstanden eine koreanische (Seonkorean.선) und eine vietnamesische (Thiền) Tradition.

Ab dem 12. Jahrhundert gelangte Chan nach Japan und erhielt dort als Zen eine neue Ausprägung. Diese gelangte in der Neuzeit in wiederum neuer Interpretation in den Westen. Die in Europa und den USA verwendete Terminologie zum Zen stammt daher zum großen Teil aus dem Japanischen. Aber auch koreanische, vietnamesische und chinesische Schulen erlangten in jüngerer Zeit Einfluss im westlichen Kulturkreis.

Selbstverständnis

Der Zen-Buddhismus lässt sich seit der Song-Zeit durch die Zeilen charakterisieren:

„1. Eine besondere Überlieferung außerhalb der Schriften,
2. unabhängig von Wort und Schriftzeichen:
3. unmittelbar des Menschen Herz zeigen, –
4. die (eigene) Natur schauen und Buddha werden.“[1]

Die vier Verse wurden gemeinsam als Strophe erstmals 1108 in dem Werk Zǔtíng Shìyuàn (祖庭事苑) von Mùān Shànqīng (睦庵善卿Bodhidharma zugeschrieben. Einzeln oder in verschiedenen Kombinationen tauchten die Zeilen bereits früher im chinesischen Mahayana-Buddhismus auf. Die Zuschreibung an die legendenumwobene Gründerfigur sieht man heute als Festlegung des Selbstverständnisses nach einer Phase des Richtungsstreites.[2]

Der vierte Vers liest sich auf Japanisch als „kenshō jōbutsu“ (見性成佛). Die programmatische Aussage gilt als charakteristisch für Chan/Zen, erscheint erstmals aber bereits früher (um 500) in einem Kommentar (大般涅槃經集解) zum Nirvana-Sutra.

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Zen

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Bild: Pixabay

Literatur über den Zen

Spirituelle Philosophie: Wissen der Orden in Asien und Europa – Erklärt den Zen (Non Dualität)

Der Weg beginnt unter deinen Füßen: Zen für das moderne Leben Gebundenes Buch – 1. März 2018

Innehalten: Zen üben – Atem holen – Kraft schöpfen Gebundenes Buch – 4. September 2017 

Psychologie – Der Zen Klassiker

Ein Kurs in Wundern: Textbuch /Übungsbuch /Handbuch für Lehrer Gebundenes Buch