Wie man mit schwierigen Menschen umgeht: 4 Lehren des Daoismus

Der Taoismus, eine chinesische Philosophierichtung, basiert auf der Einheit zwischen Mensch und Universum. Der einzige Weg um sich gut zu fühlen ist, die Gesetze des Universums zu verstehen und sich ihnen dann zu unterwerfen. Wenn man gegen diese Gesetze versucht anzugehen, wird man kein Glück finden.

Aus der Philosopie des Taoismus können wir vieles lernen. Beispielsweise können wir lernen, wie man mit schwierigen Menschen umgeht, die unser Leben vergiften und es verhindern, dass wie einen Zustand des Gleichgewichts erlangen.

Diese Lehren werden wir uns nun ansehen.

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Leere deine Tasse oder lasse die negativen Emotionen los und erhalte dein Gleichgewicht

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„Das Gefühl der Leere ist der Startpunkt: Lass all deine Vorurteile und fixen Ideen los und sei neutral. Weißt du warum diese Tasse nützlich ist? Weil sie leer ist“ – Bruce Lee

Schwierige Menschen sind die, die negative Emotionen über uns ausschütten, uns die Kontrolle verlieren lassen und den ganzen Tag predigen. Die erste Regel, um mit diesen Menschen umzugehen ist es, ruhig zu bleiben. Je weniger du reagierst, desto weniger lässt du dich in den negativen Energiefluss hinein zuehen und vermeidest es, impulsiv zu handeln.

Wenn jemand dich belagert, könnte es sein dass man Dinge sagt, die man erst später bereuen kann. Wenn ihr also das Gefühl habt, reagieren zu müssen, atmet tief durch und wartet. Während dieser Wartezeit werdet ihr bessere Worte finden. Wenn ihr es auch so nicht schafft, euch zu beruhigen, ignoriert die Person, die euch nervt komplett. Ihr werdet euch mit ihr auseinandersetzen, sobald ihr ruhiger seid.

Die Selbstkontrolle ist essentiell, um komplizierte Situationen zu meistern.

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Häufig neigen wir dazu, die Dinge viel zu persönlich zu nehmen. Das bringt uns dazu, impulsiv zu reagieren und Mißverständnisse herbei zu führen. Beispielsweise wenn uns jemand ignoriert und nicht auf unsere Anrufe antwortet könnten wir denken, dass irgendwas nicht stimmt oder dass er gerade sehr beschäftigt ist.

Wenn wir damit aufhören, immer eine persönliche Motivation in allem zu suchen, werden wir eine objektivere Sicht der Dinge haben und das Problem aus einem weiteren Blickwinkel betrachten.

Ein Weg, um alles weniger persönlich zu nehme ist der, sich in den anderen hinein zu versetzen: Versucht den Satz zu vollenden „Es ist nicht leicht zu…“

Zum Beispiel „Mein Kind ist so feindselig mir gegenüber. Es ist nicht leicht, den Schulstress zu meistern“. „Mein Mann ist so unsensibel. Es ist nicht leicht, extrovertiert zu sein wenn man das in seiner Familie nie gelernt hat“. „Mein Chef ist so unfair. Es ist nicht leicht, so hohe Ansprüche an die Arbeit seiner Angestellten zu haben“…

Empathisch zu sein bedeutet aber nicht, inakzeptables Verhalten zu tolerieren. Man sollte nur eine andere Objektivität frei von persönlichen Interpretationen erhalten.

Erreiche ein Gleichgewicht: Sei weich mit Personen und Hart in Fragen

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In jeder kommunikativen Situation steht auch die Beziehung zwischen den Diskussionsteilnehmer im Raum. Ein guter Kommunizierer kann diese beiden Dinge voneinander trennen und weich mit den Menschen aber hart mit dem Diskussionsthema sein.

Zum Beispiel: „Ich bewundere die Arbeit, die du in dieses Projekt gesteckt hast aber ich denke, dass einiges davon überdacht werden sollte“. „Ich würde dich gerne mit nehmen aber ich kann nicht zu spät kommen. Wenn du nicht pünktlich bist, muss ich ohne dich fahren“.

Weich mit den Menschen zu sein bedeutet, dass auch sie dir besser zuhören und Kritik besser auffassen.

Nutze deine Kraft wie der Bambus

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Der Taoismus kennt eine schöne Bambus-Metapher. Die Pflanze wächst in hohen Rohren nach oben. Diese lassen sich vom Wind bewegen, bleiben dabei aber nicht passiv. Denn je mehr sie gebogen werden, desto stärker werden sie, um wieder in die Ursprungsposition zurück zu kommen.

Wenn man mit schwierigen Personen zu tun hat, muss man genauso handeln.

Teile diese Lehren und lass uns in den Kommentaren wissen, wie du sie findest!

Quelle: http://www.Curioctopus.de

Bilder: Pixabay

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