Monat: November 2019

Grenzerfahrungen – Unheimliche Begegnung im „Devil’s Garden“

In einer furchtbar nüchternen Zeit wie der unseren sehnt sich der Mensch mehr denn je nach Abenteuern.

Um unsere Website für dich optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Durch die weitere Nutzung der Website stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen zum Datenschutz und zu Cookies findest du in unserer Datenschutzerklärung

Doch manchmal geschieht es, dass diese Abenteuer ihn unerwartet über Grenzen führen, die er nie zuvor erfahren und ausloten durfte. Plötzlich verschwimmen scheinbar fundamentale Gesetze von Raum und Zeit, und man wird konfrontiert mit Dingen, die bis dahin keinen Platz im festgefügten Weltbild hatten. In diesem Buch präsentiert Hartwig Hausdorf mehr als 40 mysteriöse Grenzerfahrungen, welche die Menschen, die sie erlebten, von Grund auf veränderten. Erstmals bricht der Autor auch sein langjähriges Schweigen über ein rätselhaftes Erlebnis, das ihm selbst im Alter von etwa fünf Jahren widerfuhr. Und er stellt uns eine unheimliche Kreatur vor, wie sie die Welt noch nicht gesehen hat …

Unheimliche Begegnung im „Devil’s Garden“

Anscheinend gibt es Orte, die etwas Unheimliches oder sogar Bedrohliches an sich haben. Nicht selten sollen sich dort seltsame Dinge ereignen, welche die Menschen in Panik, Angst und Schrecken versetzen. Zuweilen verraten bereits die Namen solcher Plätze, dass dort nicht immer alles geheuer ist.

Als eine jener Örtlichkeiten gilt „Devil’s Garden“ – der „Garten des Teufels“ – in der englischen Grafschaft Cheshire. Obgleich in den hochindustrialisierten Midlands und im Einzugsbereich der Städte Liverpool und Manchester gelegen, ist diese Gegend südlich von Frodsham am Flüsschen Weaver eine abgeschiedene Ecke, mit einer teils noch urwüchsigen Natur. Und schon von alters her berüchtigt durch mysteriöse Vorfälle, welche die Menschen eher von dem Fleckchen Erde fernhielten.

Banner_Schmidt_Nov_2019_Ancient_Mail

Das hätten wohl auch jene vier jungen Männer im Nachhinein vorgezogen, die dort ein schockierendes Abenteuer erlebten. Am 27. Januar 1978 stapfte das Quartett, alle um die 20 Jahre alt, gegen 17.45 Uhr durch einsam gelegene Wiesen und Weiden zu dem Fluss Weaver hinab. Ihre geheime „Mission“ sollte nach Möglichkeit unbemerkt bleiben, denn ihr Ziel war eine Fischreuse, die sie dort einige Tage zuvor heimlich errichtet hatten. Da sich ihr Vorhaben deutlich außerhalb der Legalität bewegte, hätten sie höchstwahrscheinlich unter „normalen“ Voraussetzungen über das geschwiegen, was sie im „Devil’s Garden“ erleben mussten. An jenem Januarabend wurden sie aber mit etwas so Haarsträubenden und Erschreckenden konfrontiert, dass sie all ihre diesbezüglichen Vorsätze nur allzu gerne über Bord warfen.

Als die vier jungen Männer den „Teufelsgarten“ erreicht hatten und sich den Früchten ihres verbotenen Tuns widmen wollten, erblickten sie auf einmal ein fliegendes Objekt, welches in sieben Metern Höhe über dem Fluss schwebte. Ihr Erstaunen hielt sich anfangs in Grenzen, dachten sie doch, dass sie es mit einem außer Kontrolle geratenen Satelliten zu tun hatten. Denn nur wenige Wochen zuvor war ein sowjetischer Spionagesatellit über den ausgedehnten Wäldern im Norden Kanadas abgestürzt.

Doch es war kein Satellit, sondern ein rundes, silbernes, offenbar metallisches Objekt mit einer Einkerbung an der unteren Seite. Unmittelbar darauf ging selbiges in einem nahegelegenen Unterholz nieder, wobei es Flammen versprühte. Als es dann am Boden stand, gab es ein lautes Geräusch von sich, das dem eines brausenden Windes ähnelte.

Hinter Büschen versteckt, beobachteten die vier jungen Männer das unheimliche Szenario aus vermeintlich sicherer Entfernung. Plötzlich ging ein eigenartiger, bläulicher Schein von dem gelandeten Flugobjekt aus, der ihre Augen heftig schmerzen ließ. Nun fürchteten die Zeugen, dass von dem UFO – wie bei besagtem russischen Spionagesatelliten – eine radioaktive Strahlung oder zumindest schädliches, ultraviolettes Licht ausging. Eilends machten sie sich auf, die Gefahrenzone zu verlassen. Doch es wurde noch viel unheimlicher und bedrohlicher.

Buchstäblich aus dem Nichts tauchte urplötzlich ein klein gewachsenes, humanoides Wesen bei dem Objekt auf. Neugierig musterte es ein paar Kühe, die unnatürlich bewegungslos auf einer benachbarten Weide standen. Anschließend ging es um das UFO herum und kehrte Sekunden später mit einem Begleiter wieder zurück. Zwischen sich schleppten die beiden Wesen ein gitterartiges Gestell, das wie ein Käfig aussah. Die kleinen Humanoiden, die in silberfarbene Anzüge gekleidet waren und Helme mit Lampen daran trugen, näherten sich nun einer der Kühe. Hierauf stülpten sie das besagte Gestell, welches offenbar nicht viel wog, über das ausgewählte Rindvieh und nahmen sorgfältig Maß, indem sie verstellbare Streben auf und ab bewegten.

Das war den vier verhinderten Schwarzfischern endgültig zu viel! In kopfloser Flucht rannten sie davon. Sie bekamen es mit der Angst zu tun und befürchteten, als nächste ruhig gestellt und untersucht zu werden. Ohne anzuhalten und sich umzudrehen, liefen sie weiter, bis sie ihr nahes Dorf erreicht hatten. Gleichgültig, dass sie damit auch ihre verbotenen Absichten preisgaben, berichteten sie dort über ihr bizarres Abenteuer.

Einer der jungen Männer behielt sogar vorübergehend eine schmerzhafte Erinnerung an die unheimliche Begegnung zurück. Im Genitalbereich verspürte er ein starkes Ziehen, das ihn regelrecht an den Schauplatz des Geschehens zurückzuzerren schien. Einige Tage lang klagte er über dieselben Symptome wie bei einem Sonnenbrand.

Erinnern wir uns: Das Ganze geschah an einem bereits dunklen Abend im Januar, als die Temperaturen in England alles andere als sommerlich waren.75 Was war der wahre Grund für sein unangenehmes „Souvenir“?

cache_58572133

Grenzerfahrungen

Abenteuer am Rande der Realität

ISBN 978-3-95652-274-1, Din A5, Hardcover, 238 Seiten, 17 s/w-Abbildungen, € 19,80

 

fantasy-woman-1721663_1280

Bilder: Pixabay, Ancient Mail Verlag

Ancient Mail Verlag – Link!