Das Rätzel vom Nord Ural – DJAT LOW

Anfang 1959 brach eine Gruppe von zehn erfahrenen jungen Leuten, unter ihnen der 23-jährige Tour-Organisator Igor Djatlow, vor 60 Jahren am 23. Januar 1959 zu einer mehrtägigen Ski-Wanderung durch den winterlichen Nord-Ural auf.

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Von ihrer Reise im Gebiet zwischen der Republik Komi und der Oblast Swerdlowsk sollten die Studenten und Absolventen der Staatlichen Technischen Universität jedoch nie zurückkehren. In der Nacht von dem 1. auf den 2. Februar wurde die Gruppe von einem Ereignis heimgesucht, welches keiner der Reiseteilnehmer überleben sollte und für das die Behörden bis heute keine schlüssige Erklärung finden. Der Fund der übel zugerichteten und teilweise entkleideten Leichen durch die einige Zeit später ausgesandten Suchmannschaften schockierte die Welt und sollte das Gebiet später unter dem Namen Djatlow Pass bekannt machen.

Die mysteriösen Umstände, unter denen die jungen Menschen brutal zu Tode kamen, werfen bis heute Fragen auf. Aufgrund fehlender Augenzeugen sowie der vielen Widersprüche, welche die Rekonstruktion des Vorfalls am Djatlow Pass aufwarf, ist dieses Ereignis über die Jahre Gegenstand vieler Spekulationen und Verschwörungstheorien geworden. Auch die nachfolgenden journalistischen und polizeilichen Untersuchungen konnten bis heute keine zufriedenstellenden Erkenntnisse für die stattgefundenen Ereignisse liefern. Details aus den Tagebüchern der Toten und Aufzeichnungen von sowjetischen Ermittlern zeichnen ein eigenartiges Bild. Wurde die Gruppe verfolgt? Wenn ja, von wem? Was hat es mit der radioaktiv kontaminierten Kleidung auf sich, welche an einigen der Teilnehmer gefunden wurde? Und warum wurden einige Ermittlungsakten damals unter Verschluss gehalten? Hatte die Regierung ein Interesse daran, die wahren Hintergründe des Falles zu verschleiern? Was hat es mit den rätselhaften Sichtungen von Lichterscheinungen in dieser Gegend auf sich?

Das Schicksal der Gruppe, die seltsame Konstellation am Fundort der Leichen und zahlreiche weitere Ungereimtheiten, die mit diesem Fall einhergehen, haben auch nach all dieser Zeit nichts von ihrer Brisanz und ihrer Faszination verloren. Heute, 60 Jahre nach den mysteriösen Ereignissen am Djatlow Pass, wird der Fall von der Staatsanwaltschaft erneut aufgerollt, um spekulative Lücken zu schließen und nach all dieser Zeit endlich zu einem schlüssigen Ergebnis zu kommen.

Dank der Zuhilfenahme bekannter Fakten und intensiver Recherche verpackt das Buch „Djatlow – Aufklärung der unheimlichen Begebenheit“ von Andreas Laue und Werner Betz, erschienen in der Jones Edition, den spektakulären Fall in eine mitreißende und spannungsgeladene Geschichte, die sich akkurat an den zusammengetragenen, realen Ermittlungsergebnissen des Vorfalls vor 60 Jahren orientiert. Geschickt eingebettet in die fiktionale Nacherzählung der Geschehnisse stellt das Buch „Djatlow – Aufklärung der unheimlichen Begebenheit“ einen Tatsachenkrimi der besonderen Art dar, der reichlich Stoff für nervenzerfetzende Spannung bietet und den Leser die Reise und das Schicksal der erfahrenen Wanderer hautnah miterleben lässt.

Text: Werner Betz

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Bild: Pixabay

Cover: Ancient Mail Verlag

Veröffentlicht von zenschmidt

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